Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB gelten für die individuelle MPU-Vorbereitung und MPU-Beratung von Victoria Landmann (V | MPU). Ergänzend gilt der jeweils individuell geschlossene Beratungsvertrag; dessen Regelungen gehen diesen AGB vor.
1. Geltungsbereich und Anbieterin
Anbieterin der Leistungen ist Victoria Landmann, Moltkestr. 5, 66333 Völklingen, Deutschland (nachfolgend „Anbieterin“). Diese AGB gelten für alle Beratungs- und Vorbereitungsleistungen, die zwischen der Anbieterin und der Kundin bzw. dem Kunden vereinbart werden, soweit im Einzelfall nichts Abweichendes schriftlich vereinbart ist.
Werden individuelle Leistungen, Preise oder Zahlungsbedingungen in einem gesonderten Beratungsvertrag oder Angebot geregelt, gehen diese Regelungen diesen AGB vor.
2. Gegenstand der Leistung
Gegenstand ist die individuelle Vorbereitung auf eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) sowie die damit verbundene Beratung. Die Leistung umfasst je nach Vereinbarung insbesondere Einzelgespräche, die Einordnung der persönlichen Ausgangslage, die Besprechung von Unterlagen sowie die Simulation von Gesprächssituationen.
Die Gespräche finden überwiegend online statt (in der Regel per Videokonferenz), telefonische Termine sind nach Absprache möglich. Ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch dient der Klärung, ob und in welchem Umfang eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
3. Kein Erfolgsversprechen
Die Anbieterin schuldet eine sorgfältige Beratungs- und Vorbereitungsleistung (Dienstleistung), nicht einen bestimmten Erfolg. Es wird ausdrücklich kein bestimmtes MPU-Ergebnis zugesagt; insbesondere wird nicht garantiert, dass die MPU positiv bestanden oder ein positives Gutachten erstellt wird.
Über das Ergebnis der Begutachtung entscheidet ausschließlich die amtlich anerkannte Begutachtungsstelle. Die Anbieterin hat auf die Begutachtung und deren Bewertung keinen Einfluss.
4. Abgrenzung: keine Rechts- und keine Heilbehandlung
Die Beratung stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Rechtliche Fragen, insbesondere zum Fahrerlaubnis- oder Verwaltungsverfahren, sind mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt zu klären.
Die Beratung stellt außerdem keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzt eine solche nicht. Besteht Behandlungsbedarf, ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Erforderliche Abstinenznachweise oder ärztliche Bescheinigungen werden von der Anbieterin nicht ausgestellt.
5. Zustandekommen des Vertrages
Die Darstellung der Leistungen auf dieser Website ist kein bindendes Angebot. Der Vertrag kommt durch Unterzeichnung des Beratungsvertrages durch beide Parteien oder durch eine entsprechende Bestätigung in Textform (z. B. per E-Mail) zustande. Die Leistungserbringung beginnt mit dem ersten vereinbarten Beratungstermin, frühestens nach Zahlungseingang und unter Beachtung des Widerrufsrechts (Ziffer 9).
6. Mitwirkung der Kundin bzw. des Kunden
Eine wirksame Vorbereitung setzt Mitwirkung voraus. Dazu gehören insbesondere vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zur eigenen Situation, die rechtzeitige Bereitstellung relevanter Unterlagen sowie die Wahrnehmung vereinbarter Termine. Für die technischen Voraussetzungen der Online-Teilnahme (stabile Internetverbindung, funktionsfähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon, störungsfreie Umgebung) ist die Kundin bzw. der Kunde verantwortlich.
7. Termine, Absagen und Ausfall
Termine finden ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung statt. Termine können von beiden Seiten bis spätestens 24 Stunden vor Beginn in Textform (z. B. E-Mail oder WhatsApp) kostenfrei verschoben werden.
Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt der Termin als in Anspruch genommen; Gleiches gilt bei einer Verspätung von mehr als 20 Minuten. In begründeten Härtefällen, die unverzüglich nachgewiesen werden, wird ein Ersatztermin angeboten. Muss die Anbieterin einen Termin kurzfristig absagen, bietet sie unverzüglich einen Ersatztermin an. Einzelheiten regelt der individuelle Beratungsvertrag.
8. Vergütung und Zahlung
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Die Vergütung wird für das vereinbarte Beratungspaket als Ganzes als Pauschalhonorar vereinbart und vor Beginn der Zusammenarbeit transparent mitgeteilt; sie wird nicht nach einzelnen Beratungsstunden abgerechnet.
Die vereinbarte Vergütung wird mit Abschluss des Beratungsvertrages sofort zur Zahlung fällig. Mit der MPU-Vorbereitung bzw. Beratung wird grundsätzlich erst begonnen, nachdem die vereinbarte Zahlung vollständig eingegangen ist. Kosten Dritter (z. B. Gebühren von Behörden oder Begutachtungsstellen, Abstinenznachweise, ärztliche oder anwaltliche Leistungen) sind nicht Bestandteil der Vergütung.
9. Verbraucherrechte und Widerruf
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Die vollständige Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular ist Bestandteil des individuellen Beratungsvertrages.
Die Beratung beginnt grundsätzlich erst nach Ablauf der Widerrufsfrist. Ein früherer Beginn erfolgt nur auf ausdrückliches Verlangen in Textform; in diesem Fall ist bei einem Widerruf Wertersatz für die bereits erbrachten Leistungen nach den gesetzlichen Vorschriften zu leisten. Die gesetzlichen Verbraucherrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
10. Vertraulichkeit und Datenschutz
Alle Inhalte der Gespräche werden vertraulich behandelt. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Vorgaben der DSGVO; Einzelheiten sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.
11. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung vertraut werden darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
Eine Haftung für das Ergebnis der MPU oder für Entscheidungen von Behörden und Begutachtungsstellen besteht nicht, da diese außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Kontakt: kontakt@v-mpu.de · +49 155 60122255